HSV Hamburg unterliegt nach katastrophaler erster Hälfte

24. November 2018 22:48 Beate Eckert-Kraft Handball ,

HSV Hamburg vs Hüttenberg

TV Hüttenberg entführt zwei wichtige Punkte

Wenn man in der 2. Handball Bundesliga zur Halbzeit mit 8:20 zurückliegt, muss einiges schief gelaufen sein. „Wir haben nicht geschafft, uns in der Offensive schnell zu bewegen. Hinzu kamen viele technische Fehler. Das war eine Einladung für Hüttenberg“, brachte es der Trainer des HSV Hamburg, Torsten Jansen, nach der Begegnung gegen den Bundesliga-Absteiger vor 2921 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg auf den Punkt. Die akzeptable zweite Halbzeit konnte dann an der 25:31 Niederlage nichts mehr ändern.

Nach drei Niederlagen in Folge brauchten die Handballer des HSV dringend einen Sieg, um den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern. Auch der TV Hüttenberg war, nach zwei Niederlagen, in der Tabellen-Nachbarschaft der Hamburger liegend, unter Druck, die ehrgeizigen Ziele nicht aus dem Auge zu verlieren.

Wenig Durchschlagskraft und viele Ballverluste 

HSV Hamburg fehlt die Durchschlagskraft

HSV Hamburg fehlt die Durchschlagskraft

So legten die Gäste auch los: Giftig in der Abwehr, konsequent im Sturm und mit einer guten Torhüter-Leistung von Nikolai Weber. Die Hamburger, die nach dessen Blinddarm-Operation erneut auf Torhüter Aron Edvardsson verzichten mussten, konnten gerade mal fünf Minuten bis zum 3:3 mithalten. Danach schafften sie es nicht mehr, sich durchzusetzen. Die vielen Ballverluste nutzte Hüttenberg zu schnellen Kontern, die sie mühelos in Tore umwandelten. Der TV beherrschte den HSV scheinbar nach Belieben. So ging es mit 8:20 in die Pause.

HSV Hamburg startet Aufholjagd

Thies Bergemann überwindet Nikolai Weber

Thies Bergemann überwindet Nikolai Weber

Dass die Mannschaft von Torsten Jansen intakt ist, zeigte sie nach dem Wechsel. Viele Spielzüge wurden jetzt über die schnellen Außen Thies Bergemann und Christopher Rix abgeschlossen. Toto Jansen setzte jetzt häufiger einen siebten Feldspieler ein, um die Gäste stärker unter Druck zu setzen. Dominik Axmann brachte aus dem Zentrum mehr Geschwindigkeit ins Spiel. So konnte der Handball SV Hamburg die zweite Hälfte mit 17:11 für sich entscheiden. Die verdiente 25:31 Niederlage konnte der Aufschwung allerdings nicht mehr verhindern.

Mit 12:18 Punkten liegt der HSV jetzt einen Punkt vor einem Abstiegsplatz. Bereits am Freitag in Hagen steht das Team unter Druck, möglichst zwei Punkte mitzunehmen, um den negativen Trend zu stoppen und den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Dabei sollte das Team den Schwung aus der zweiten Hälfte mitnehmen.

Spielplan

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