HSV mit Nervenflattern im Aufstiegs-Schneckenrennen

04. Mai 2019 15:56 contrast media Aktuelles,Fußball , Kommentare deaktiviert für HSV mit Nervenflattern im Aufstiegs-Schneckenrennen

Hamburger Sport Verein

Hamburger unterliegen gegen Ingolstadt

Die Aufstiegsträume des Hamburger SV schwinden. Nach einer 0:3 Niederlage gegen den FC Ingolstadt ist das Team von Hannes Wolf nun sieben Spiele ohne Sieg. Nur durch die Niederlagen der Konkurrenten um einen Aufstiegsplatz Paderborn und Heidenheim können die Hamburger noch auf ins Schneckenrennen eingreifen. Union Berlin kann morgen
mit drei Punkten in Darmstadt einen großen Schritt Richtung Bundesliga gehen.

Ein Patzer bringt die Führung für Ingolstadt

Dem HSV half auch ein mehrtägiges Trainingslager in Rothenburg nicht. Das junge Team scheint mit der Situation überfordert zu sein. Schon nach acht Minuten musste Juliach Pollersbeck hinter sich greifen, als Lezcarno einen Patzer von Lacroix zum 1:0 für die Gäste aus Ingolstadt nutzt.

Das Team des HSV ist bemüht, aber es fehlen die Ideen die gute Abwehr der Gäste auszuspielen. Ein Kopfball von Jatta, der neben den Pfosten geht ist noch die beste Chance.

Hamburger SV lässt sich auskontern

Nach dem Wechsel spielen die Hamburger druckvoller und kommen auch zu Möglichkeiten. Aber es fehlt der Mut. Nach einem Eckball des Hamburger SV verliert der eingewechselte Vagnoman den Ball am Ingolstädter Strafraum. Pledl schnappt sich den Ball, läuft über das gesamte Feld und erzielt das 2:0. Das i-Tüpfelchen setzt dann Gauß nach einer schlechten Kopfball-Abwehr von Lacroix.

HSV durch Niederlagen der Konkurrenten noch im Aufstiegsrennen

Mit dem Sieg kann sich der FC Ingolstadt von einem direkten Abstiegsplatz befreien. Der Hamburger SV hat noch die Möglichkeit, mit einem Sieg am kommenden Sonntag in Paderborn wieder auf einen Relegationsplatz zu springen. Der Mannschaft scheint aber der Glaube zu fehlen. Momentan fehlt dem Team das Selbstverständnis. Bis zum Strafraum läuft der Ball gut, dann scheinen aber die Automatismen zu fehlen, eine Abwehr auszuspielen. Der Mut, eine eins-gegen-eins Situation anzunehmen, scheint die die vielen Rückschläge in der Rückrunde verloren gegangen zu sein.

Sportvorstand Bernd Hoffmann hat vor dem Spiel noch bekräftigt, an Trainer Hannes Wolf festhalten zu wollen. Nach zahlreichen Trainerwechseln in den vergangenen Jahren ist das nur zu gut verständlich. Die jungen Spieler scheinen aber mit der Situation überfordert. Es scheint eine klare Hierarchie in der Mannschaft zu fehlen. Die Mischung zwischen jung und alt stimmt nicht. Ein häufig verletzt ausfallender Aaron Hunt kann nicht der einzige Hoffnungsträger sein. Hat man die Lage und die Besonderheiten der 2. Bundesliga nach der guten Hinrunde falsch eingeschätzt?


Kategorie:
Aktuelles, Fußball
Autor:
contrast media am 4. Mai 2019 um 15:56
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