Hamburg Towers verlieren in Oldenburg

05. Januar 2020 22:59 contrast media Basketball , Kommentare deaktiviert für Hamburg Towers verlieren in Oldenburg

Oldenburg vs Hamburg Towers

Neuzugang Bogdan Radosavljević beeindruckt mit 22 Punkten

Die Hamburg Towers haben das Nordderby gegen die EWE Baskets Oldenburg vor 6200 Zuschauern in der EWE Arena mit 79:91 (55:68 40:49 20:23) verloren. Dabei konnte das Team von Headcoach Mike Taylor die Begegnung gegen den Champions League Teilnehmer lange spannend halten. Aber in den Schlussminuten spielten die Baskets vor allem mit EWE-Urgestein Rickey Paulding und Rasid Mahalbasic ihre Qualität aus und sicherten sich mit dem Sieg den vierten Tabellenplatz. Neuzugang Bogdan Radosavljević überzeugte gleich in seinem ersten Spiel für die Towers als bester Werfer mit 22 Punkten.

Oldenburg dominiert die Anfangsphase

Michael Carrera trifft
Michael Carrera trifft

Headcoach Mike Taylor konnte neben seinem Neuzugang „Boggy“ auch wieder auf seinen Schlüsselspieler Jorge Gutierrez zurückgreifen. Der stand auch gleich in der Starting Five, die die Anfangsphase komplett an sich vorüber ziehen ließ. Schon nach zwei Minuten steht es 0:7, bevor Gutierrez mit einem Dreier den Anschluss herstellt. In der Anfangsphase gelingt Oldenburg fast alles und baut den Vorsprung nur eine Minute später auf 12:3 aus.

Bogdan Radosavljević
Bogdan Radosavljević

Aber die Towers wehren sich. Bei seinem ersten Freiwurf ist Radosavljević etwas unsicher und verwandelt nur eine von zwei Möglichkeiten, aber in der 9. Minute ist mit dem ersten Field Goal des Deutsch-Serben zum 16:23 der Bann gebrochen. Am Ende der ersten Viertels verwandelt er beide Freiwürfe zum 20:23.

Tadda nimmt Schffartzig an die Kette

Heiko Schffartzik mit "Schatten" Kartsen Tadda
Heiko Schffartzik mit „Schatten“ Kartsen Tadda

Zu Beginn des zweiten Viertels erzielt Heiko Schaffartzik seinen einzigen 3er. Qldenburgs Coach Mladen Druencic hatte Karsten Tadda extra auf ihn angesetzt, um die Dreier-Quote des Ex-Oldenburgers einzudämmen. Das gelang ihm auf beeindruckende Weise. Schaffatzik kam nicht wie gewohnt von der Dreier-Linie zum Zug, kurbelte aber unermüdlich das Spiel der Hamburger an.

Ein hart umkämpftes Nordderby
Ein hart umkämpftes Nordderby

Die Towers verteidigen gut und holen viele Defensiv-Rebounds, sind aber in den Umschalt-Aktionen manchmal zu hektisch, sodass viele Angriffe mit Ballverlusten enden. Der Gastgeber nutzt mit seiner Abgeklärtheit die Fehler des Aufsteigers und baut den Vorsprung bis zur Pause wieder auf neun Punkte aus.

Paulding und Mahalbasic machen den Unterschied

Rickey Paulding
Towers-Schreck Rickey Paulding

Nach 25 Minuten liegen die Baskets mit 60:46 vorn. Paulding (25 Punkte) und Mahalbasic (20 Punkte) sind kaum zu halten und setzen sich immer wieder unter dem Korb durch. Da helfen auch einige erfolgreiche Blocks von Prince Ibeh nichts. Mit 68:55 geht es ins letzte Viertel.

Radosavljević erzielt erste Towers-Führung

Hier bringen Radosavljević und Yannick Franke die Towers noch einmal auf 70:65 heran. Als Schaffartzik vier Freiwürfe verwandelt, brennt die Halle. Nach 35 Minuten erzielt „Boggy“ sogar die erste und einzige Führung für die Hamburger zum 71:70.

Rasid Mahalbasic setzt sich durch
Rasid Mahalbasic setzt sich durch

Aber der Champions League Teilnehmer antwortet mit Ruhe und Effizienz. Paulding erzielt mit mit fünf Punkten in Folge die Führung zum 83:73 für die Baskets. In den letzten Minuten halten die Gastgeber den Aufsteiger auf Abstand. Wenige Minuten vor Schluss wechselt Druencic mit Jacob Hollatz den Bruder von Justus ein, der mit einem Freiwurf den Endstand erzielt. „Es ist schwer heute gewesen. Wir hatten mehr Druck. Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen, um unsere Ziele zu erreichen. Wir waren in der zweiten Hälfte cleverer“, resümierte EWE-Coach Mladen Druencic.

Durch die gleichzeitigen Niederlagen des MBC (88:102 gegen Bayreuth) und von Bonn (73:85 in Ulm) bleiben die Hamburg Towers mit sechs Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz. Das Team muss erst wieder am 19. Januar antreten. Dann geht es zum PlayOff-Kandidaten nach Crailsheim.

Fotos: © Beate Eckert-Kraft


Kategorie:
Basketball
Autor:
contrast media am 5. Januar 2020 um 22:59
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