Hamburg Towers gewinnen packendes Pokal-Duell
Sieg gegen Rostock Seawolves sichert Einzug ins Achtelfinale
Die Hamburg Towers haben zum ersten Mal das Achtelfinale des BBL Pokals erreicht. In einem packenden Duell schlug das Team von Head Coach Benka Barloschky die Rostock Seawolves mit 90:81 (71:61 48:4817:27). Damit ziehen die Hamburger zum ersten Mal in die zweite Runde ein. Dort empfangen die Towers am 17./18. Oktober Bayern München. Das neu zusammengestellte Team präsentierte sich vor 2066 Zuschauern im Wilhelmsburger InselPark nach anfänglichen Problemen kompakt in der Defensive und vor allem mit Noah Thomasson und Mathys Kangudia treffsicher in der Offensive. Zudem holte David Muenkat allein 10 Rebounds.



Seawolves erwischen den besseren Start
Die Rostock Seawolves kamen zunächst besser ins Spiel. Towers-Schreck T.J. Crockett (24 Punkte) legt vor und bereits nach zwei Minuten liegen die Gastgeber mit 0:7 zurück. Auch Ex-Tower Jonathan Stove (16 Punkte, 5 Rebounds) zeigt sich in Spiellaune. Ein Steal von Zakai Zeigler (5 Punkte, 7 Assists) bringt die „Türme“ in die Partie zurück. Mitte des ersten Viertels bringt Noah Thomasson (17 Punkte, 4 Rebounds) die Hamburger mit fünf Punkten am Stück erstmalig in Führung. Aber zum Ende des ersten Abschnitts drehen die Seawolves wieder auf und bauen die Führung auf 10 Punkte aus. Im Laufe des zweiten Viertels nimmt der neue Point Guard Mathys Kangudia (22 Punkte, 4 Rebounds) das Heft in die Hand. Mit drei verwandelten Freiwürfen bringt er die Towers wieder in die Partie. In der 18. Minute bringt Kenneth Ogbe (5 Punkte, 3 Rebounds) mit einem Rückwärts-Wurf unter dem Korb die Hamburger wieder in Führung. Beide Teams sind jetzt auf Augenhöhe. Elias Baggette (3 Punkte, 2 Assists) erzielt kurz vor der Pause den Ausgleich zu 48:48.
Hamburg Towers mit starker Defensive
Die Hamburg Towers starten mit Dreiern von Osaro Rich und Martin Breunig (13 Punkte, 3 Rebounds) in die zweite Hälfte und gehen auch in der Defensive intensiv zu Werke. Beide Mannschaften haben schon Mitte des dritten Viertels die Teamfouls aufgebraucht. Bis zur 27. Minute lässt die Towers-Defensive lediglich fünf Punkte zu. Vieles läuft nun über Freiwürfe. Dabei zeigt sich besonders Mathys Kangudia treffsicher, der alle Möglichkeiten nutzt. Er setzt aber auch als Antreiber zahlreiche Akzente und erhöht zum Ende des dritten Abschnitts den Vorsprung auf 10 Punkte.
Im Schlussviertel dreht Rostock wieder auf und kommt auf fünf Punkte heran. Mit 8 Punkten in 7 Minuten hält Thomasson nun die Führung fast im Alleingang. Die Hamburger treten in dieser Phase sehr kompakt auf und halten den knappen Vorsprung bis zum Ende.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Nach dem ersten Sieg stehen nun zwei schwere Geger auf dem Programm. Am Sonnabend, dem 19. September starten die Hamburg Towers bei den Baskets in Bonn in die reguläre Saison, bevor sie am 25. September die Niners Chemnitz im InselPark empfangen.
