French Open Finalistin Maja Chwalinska schlägt am Rothenbaum auf
MSC Hamburg Ladies Open: Auch Tamara Korpatsch und Noma Noha Akugue dabei
Vom 19. bis 26. Juli 2026 finden am Hamburger Rothenbaum die MSC Hamburg Ladies Open statt. Die Planungen für das WTA -250er Tennisturnier laufen auf Hochtouren. Bereits deutlich vor Ende der Meldefrist haben einige Spielerinnen ihre Teilnahme zugesagt. Mit der Teilnahme der French-Open-Finalistin Maja Chwalinska ist den Veranstaltern ein echter Coup gelungen. Die 24-jährige Polin hatte sich sensationell mit neun Siegen von der Qualifikation ins Finale durchgespielt und ist nun auf Platz 21 der Weltrangliste gelandet. Ebenso dürfen sich die Zuschauer auf zwei Lokalmatadorinnen freuen. Die Hamburgerinnen Tamara Korpatsch und Noma Noha Akugue haben ebenfalls ihre Startzusage gegeben.


Noma Noha Akugue sorge im Juli 2023 für Aufsehen, als sie überraschend das Finale der Hamburg European Open erreichte.Dort unterlag die heute 22-Jährige Arantxa Rus in zwei Sätzen. Seitdem ist sie die Nummer 153 der WTA Weltrangliste.
„Ich freue mich schon sehr darauf, wieder auf dem Center Court am Rothenbaum zu spielen und denke immer wieder an meinen Finaleinzug im Jahr 2023 zurück. Das war bisher mein größter Erfolg auf der Tour und diese Momente kann einem niemand mehr nehmen“, sagt Noma Noha Akugue.
Tamara Korpatsch ist die zweite Hamburgerin, die am Rothenbaum ein Heimspiel hat. Im vergangenen Jahr lieferte sie im Achtelfinale der späteren Siegerin Lois Boison ein ein umkämpftes Spiel, musste sich dann aber von Krämpfen geplagt nach zwei Sätzen geschlagen geben. In Bei den French Open erreichte sie die zweite Runde, schied dann aber gegen Elina Switolina aus. Dennoch hat sich die 31-jährige mit guten Leistungen unter die Top 100 zurückgekämpft.
„Ich bin natürlich in Hamburg dabei, keine Frage! Ich kann´s kaum erwarten, wieder zu Hause zu spielen. Hoffentlich dieses Jahr aber ohne Krämpfe“, sagt Tamara Korpatsch.
Maja Chwalinska war als Qualifikantin ins Finale von Roland Garros gelangt und unterlag erst dort Mirra Andreeva mit 2:6 3:6. Auf dem Weg begeisterte die 24-Jährige mit ihrer Kreativität und überraschenden Stops das Publikum. Ganz aus dem Nichts kam dieserErfolg nicht. Bereits in ihrer Jugend bildete sie mit Iga Swiatek ein erfolgreiches Doppel. Die konnte bisher 6 Grand Slam Erfolge nachweisen und steht aktuell auf Platz 3 der Weltrangliste. Vielleicht schaut Chwalinska auch ein wenig auf den Weg von Lois Boisson, die im vergangenen Jahr ebenfalls als French Open Finalistin am die MSC Ladies Open gewann.
„In Roland Garros das Finale zu erreichen war eine unglaubliche Erfahrung und ein ganz besonderer Moment in meiner Karriere. Ich freue mich sehr, dass ich die Saison auf meinem Lieblingsbelag in Hamburg fortsetzen kann. Es ist ein sehr traditionsreiches Turnier und ich habe schon so viel Gutes darüber gehört. Ich bin sehr neugierig darauf, zum ersten Mal die Stadt zu sehen und vor den tollen Fans in Hamburg zu spielen“, sagt Maja Chwalinska.
Fotos: © Beate Eckert-Kraft – www.imajix.de
