Elbphilharmonie startet in die Jubiläumssaison
Ikonisches Konzerthaus feiert im Januar 10-jähriges Bestehen
Die Elbphilharmonie hat sich nach einer schwierigen Bauphase zu einem neuen Wahrzeichen Hamburgs entwickelt, das weltweit Anerkennung findet. Nach einem über Jahre währenden Baustopp und der Neuordnung von Verträgen feierte das ikonische Konzerthaus am 11. Januar 2017 Eröffnung. Seitdem hat sich die „Elphi“ zu einer Attraktion für Touristen entwickelt und ist weltweit für seine Architektur aber auch seine besondere Akustik bekannt. Nun ist das Konzerthaus in seine Jubiläums-Saison gestartet. Unter dem Slogan 10 Jahre Elbphilharmonie wird es auch in dieser Saison besondere Momente stehen. Den Anfang machte am Abend das angesehene Pittsburgh Symphony Orchestra mit Alexandre Kantorow am Klavier.
Das in der Heinz-Hall in Pittsburgh beheimatete Orchester steht für seine Innovationskraft. Mit zahlrichen Auszeichnungen gehört es zu den prägenden Kulturinstitutionen der Region. Dirigent Manfred Honeck leitet das Pittsburgh Symphony Orchestra seit 2008 und hat es zu einem der bedeutendsten Orchester der Welt weiterentwickelt. Er kennt die Elbphilharmonie und hatte bereits vor der Eröffnung die Gelegenheit, mit dem NDR Sinfonieorchester dort zu spielen. Die hohe Dynamik und Präzision im Zusammenspiel kam in der transparenten Akustik der Elbphilharmonie besonders zur Geltung. Dabei kam die Klangentwicklung jedes Instruments zum Tragen. Den Auftakt machte das Orchester mit einem Sohn der Stadt und prösenterte das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 von Johannes Brahms mit Alexandre Kantorow am Klavier..Nach der Pause präsentierte es die Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 von Dmitri Schostakowitsch. Heute Aben steht das Orchester erneut auf der Bühne und präsentiert unter anderem Antonin Dvoraks Sinfonie Aus der neuen Welt
Stehende Ovationen für Alexandre Kantorow
Das Talent des französischen Pianisten fand erstmals beim prestigeträchtigen Tschaikowsky-Wettbewerb mit der Goldmedaille Aufmerksamkeit. Das Gramophone Magazin bezeichnete Alexandre Kantorow als „feurigen Virtuosen mit poetischer Anmut“. Beim gestrigen Konzert spielte er gemeinsam mit dem Orchester zum Klavierkonzert von Johannes Brahms– Dabei ließ ihn das Publikum mit stehen Ovationen nicht ohne Solo-Zugabe gehen.
Nach der Saisoneröffnung können sich die Besucher auf ein vielseitiges Programm mit renommierten Künstlern freuen. Das Programm beinhaltet nicht nut Konzerte im Kleinen und Großen Saal der Elbphilharmonie, sondern auch Konzerte in der Laeiszhalle.
