Mother’s Finest in der Fabrik

29. März 2015 13:32 Beate Eckert-Kraft Event-Klassiker,Musik,Veranstaltungen , ,

Mit “‘Niggizz Can’t Sing Rock ‘n’ Roll” hatten sie im Jahr 1076 auf ihrem Debutalbum “Mother’s Finest”noch alle Tabus gebrochen und gleichzeitig das Gegenteil bewiesen. Jetzt waren sie – als wäre die Zeit stehengeblieben fast in Originalbesetzung in der Fabrik und haben nichts von ihrer Power eingebüßt. Die vom Sänger-Ehepaar iJoyce “Baby Jean” Kennedy und Glenn “Doc” Murdockm Jahr 1970  gegründete Formation Mother’s Finest gilt als Begründer der Metal-Funk.

Mit der Mischung aus schwarzem Funk und weißem Rock ‘n’ Roll haben sie seit ihrem Auftritt im Rockpalast im Jahr 1978 auch in Europa Kultstatus erlangt.

Rockpalast Regisseur Christian Wagner hatte die Bband im Autoradio gehört und wollte sie gleich in der 2. Rockpalast-Nacht in der Gruga-Halle in Essen präsentieren. Dazu suchte er die Gruppe im Hinterzimmer einer in der Nähe von Atlanta auf. “German Television proudly presents”, hieß es dann am 4. März 1978 und der Siegeszug dieser außergewöhnlichen Band begann auch in Europa.

Nachdem sich die Band im Jahr 1984 getrennt hatte und Joyce Kennedy einige Erfolge als Solo-Künstleri feiern konnte, gab es 25 Jahre nach derm ersten Auftritt im Rockpalast im Jahr 1984 ein Update am 20. Juli auf Burg Salzwey, auf dem sie neben ihren Klassikern auch neue Songspräsentierten.

Gestern traten Sie dann in der Fabrik an mit den Sängern Joyce Kennedy und Glenn Murdock, John Hayes und Gary „Moses Mo“ Moore an den Gitarren, Jerry Seay am Bass und Deion Derrick an den Drums. Neben ihrer neuen Single “Shut Up” präsentiereten sie auch viele alte Songs wie Micky’Monkey, das in der Originalversion ein Motown-Hit von Smokey Robinson & The Miracles erschien, “Baby Love” oder “Give You All The Love”. Das wunderbare Cover der Beatles-Ballade “Strawberry fields Forever” – einem Duett von Joyce Kennedy mit dem Gitarristen John Hayes  – bildete einen Ruhepol zwischen 90 Minuten Power-Groove.

Der Sall war gut gefüllt mit Tanzwilligen und mit ein paar “Gesangsstunden” klappten auch die Einsätze des Publikums nahtlos. Bitte wiederkommen!