Energieallianz stellt Klimaschutzprojekt NEW 4.0 vor

24. September 2015 20:02 contrast media Aktuelles , ,

Nutzung von Windenergie im Hamburger Hafen

Im Rahmen des Wettbewerbs „Schaufenster Intelligente Energie – Wind“ stellten heute auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin Reinhard Meyer, Senator Frank Horch, Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle und Senator Jens Kerstan das norddeutsche Projekt „NEW 4.0 (Norddeutsche Energiewende)“ einem Gremium aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor. Mit dem Projekt bewirbt sich ein Konsortium aus Hamburg und Schleswig-Holstein um eine Förderung des BMWI.

Mit “NEW 4.0” soll die Stromversorgung in Schleswig-Holstein als großer Produzent von Windenergie und Hamburg mit seinen vielen Verbrauchszentren ab 2035 komplett durch erneuerbare Energien sichergestellt werden. Das Projekt soll in erster Linie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten aber auch demonstrieren, welche Chancen die Energiewende mit sich bringt und wie eine große Region mit vielen unterschiedlichen Verbrauchszentren zu 100 Prozent sicher, kostengünstig und umweltverträglich durch erneuerbare Energien versorgt werden kann.

Der Allianz zur Energiewende steht mit Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender HanseWerk AG sowie Vorstand Schleswig-Holstein Netz AG, Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer ARGE Netz, in der rund 300 Unternehmen mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien gebündelt sind, Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer Vattenfall Europe Innovation GmbH sowie Michael Westhagemann, Vorsitzender Industrieverband Hamburg und CEO Siemens Nord ein fünfköpfiges Führungsgremium aus Wirtschaft und Forschung vor.

„NEW 4.0 ist der logisch nächste Schritt für die Energiewende. Hinter dem Projekt steht eine breite Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. NEW 4.0 wird mit neuen, smarten Konzepten den Windstrom von der Küste in die Metropole bringen. So wird der Norden zum Leuchtturm einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft in Deutschland,“ so der Umweltsenator Jens Kerstan.