150 Jahre Hafenbahn

14. September 2016 18:49 contrast media Aktuelles,Hafen , , ,

150 Jahre Hafenbahn

Mit 300 Kilometer Gleisen ist die Hafenbahn heute unverzichtbarer Bestandteil des logistischen Systems im Hamburger Hafen. Im Jahr 2015 wurden auf den täglich rund 200 Zügen 45,8 Tonnen Güter bewegt. Anlässlich des 150. Jubiläums gab es heute einen Senatsempfang  im großen Saal des Hamburger Rathauses.

Hafenbahn am Kattwyk

Hafenbahn am Kattwyk

Anwesend waren mit Jens Meier ein Vertreter der Hamburg Port Authority (HPA), die seit 2005 Betreibergesellschaft der Hafenbahn ist, Wirtschaftssenator Frank Horch und Ronald Pofalla, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn.

„In den 150 Jahren, auf die die Hamburger Hafenbahn nunmehr zurückblickt, hat sie sich von einem einfachen Anschlussgleis am Sandtorkai zu einem komplexen System aus Rangierbahnhöfen entwickelt, das in Europa heute eine Spitzenstellung einnimmt: Hamburg ist Europas größter Eisenbahnhafen und darauf sind wir stolz“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der HPA.

Im August 1866 nahm die Hamburger Hafenbahn den Betrieb zwischen dem Berliner Bahnhof und dem Sandtorkai durch die Berlin-Hamburger-Eisenbahn-Gesellschaft auf. Inzwischen nutzen über 120 Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) die Gleisinfrastruktur.

Mit dem intelligenten Verkehrsmanagementsystem transPORT rail, das alle Zugfahrten, Gleisbelegungen und Ladevorgänge von Eisenbahnen im Hamburger Hafen transparent abbildet, lässt sich die notwendige Kommunikation im Bahnverkehr über eine Datenschnittstelle weitgehend automatisiert durchführen.

Kattwykbrücke

Kattwykbrücke

Mit dem Neubau der Bahnbrücke Kattwyk, schafft die HPA eine Ausweichstrecke zur Haupthafenroute und soll zu einer intelligenten Steuerung von Verkehrs- und Warenflüssen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten beitragen. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2020 wird  die bestehende Kattwykbrücke sowohl für den Schienen- als auch für den Straßenverkehr genutzt. Der Neubau stützt das Konzept zum Erhalt der bestehenden Kattwykbrücke und einer langfristigen Weiterentwicklung des Hamburger Hafens zum smartPORT.