Towers besiegen Tabellen-Nachbarn Paderborn

04. Februar 2017 22:05 Beate Eckert-Kraft Basketball ,

Robert-Ferguson

Die Hamburg Towers setzen die Berg-und-Talfahrt, die die Mannschaft bereits die gesamte über Saison begleitet, fort. Mit dem 79:59 Sieg über den Tabellen-Nachbarn Uni Baskets Paderborn kann das Hamburger Zweitliga Basketball Team die Hoffnung auf einen Platz für die PlayOffs wahren. Der Perspektivspieler Marius Behr, der für die Eisbären Bremerhaven einmal im Bundesliga-Kader stand, stand zum ersten Mal im Kader.

Die ersten Minuten der Partie waren sehr intensiv. Hier lag bei beiden Teams der Fokus zunächst auf der Defensive. Die Hamburger müssen zunächst einem knappen Rückstand hinterherlaufen. So steht es nach sechs Minuten erst 3:5. Dann nimmt Robert Ferguson das Heft in die Hand und bringt die Towers mit sieben Punkten innerhalb von vier Minuten mit 16:8 in Front. Mit seiner Treffsicherheit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann das Team von Trainer Attarbashi den Vorsprung bis zur Pause auf 46:25 ausbauen.

Zufriedener Zuschauer bei den Hamburg Towers

Zufriedener Zuschauer bei den Hamburg Towers

Zur Pause blickt man in zufriedene Gesichter der Zuschauer. Ein scheinbar sicherer Vorsprung, aber das Team ist gewarnt. Schon mehrmals musste es sich in dieser Saison nach einer scheinbar sicheren Führung geschlagen geben. 

So steht der Fokus nach der Pause auf der Sicherung des Vorsprungs. Das Vorhaben setzen die Türme sehr konzentriert um. Die Uni Baskets können das Spiel jetzt ausgeglichener gestalten, aber die Towers lassen nichts anbrennen. Geführt von Anthony Canty, können sie die 20-Punkte-Abstand fast über die komplette zweite Hälfte halten. Mit zunehmender Sicherheit baut Trainer Attarbashi zum Ende der Begegnung mit Marius Behr und Moritz Hübner auch die neu hinzugekommenen Spieler ein. Rob Camphor betätigte sich am Ende des Spiels als Stimmungsmacher. Allerdings benötigte er dazu noch die Hilfe eines Souffleurs.

Mit dem Sieg gegen Paderborn liegen die Towers jetzt auf Platz 10 der Tabelle mit vier Punkten Rückstand auf einen PlayOff-Platz. Um den zu erreichen muss das Team jetzt nachlegen und mal einen zweiten Sieg in Folge einfahren. Am Sonnabend muss es bei den Nürnberg Falcons antreten. Das Hinspiel ist noch in guter Erinnerung. Hier lagen die Towers auch lange vorn, mussten sich aber in den letzten Sekunden mit 83:84 geschlagen geben.