Hamburg Towers bezwingen die Lions

10. Februar 2019 02:08 Beate Eckert-Kraft Basketball ,

Towers vs Karlsruhe

Souveräner 80:72 Sieg gegen Karlsruhe

„Hamburg hat das Spiel vom Start weg komplett kontrolliert“, war der Kommentar von Lions-Coach Ivan Rudez nach der 72:80 (55:70 38:48 20:24) Niederlage gegen die Hamburg Towers. Das traf auch 35 Minuten lang zu. Aber dann kämpften sich seine „Löwen“ noch einmal heran und rückten den „Türmen“ bis auf sechs Punkte auf den Pelz, bevor Treffer von „Scootie“ Guyton und Jannik Freese für klare Verhältnisse sorgten.

So zeigte sich Towers-Coach Mike Taylor sehr zufrieden, wies aber auf die Defizite hin: „Wir waren bereit, ein neues Gesicht zu zeigen. Es war eine Sehr gute Mannschaftsleistung. Aber wir müssen mit einer Führung besser spielen und das Spiel sicher zu Ende bringen.“

InselPark zum achten Mal ausverkauft

Drew Barham und Filmore Back

Die Voraussetzungen für ein rassiges Spitzenspiel im einmal mehr mit 3400 Zuschauern ausverkauften InselPark waren gegeben. Die Karlsruhe Lions hätten mit einem Sieg auf zwei Punkte auf den Tabellen-Zweiten Hamburg aufschließen können. Nach dem Trainerwechsel zu Ivan Rudez konnte sein Team 10:1 Siege feiern und sich von den Abstiegsplätzen in die PlayOff-Ränge katapultieren. Aber es fehlten einige Schlüsselspieler.

Bei den Hamburg Towers fehlte Rene Kindzeka verletzungsbedingt. Nachdem das Team gegen Heidelberg die erste Heimniederlage hinnehmen musste, konnte es am vergangenen Wochenende beim Verfolger Rostock gewinnen.

Hamburg Towers mit dominantem Beginn

Beau Beech

Vom Start weg üben die Towers viel Druck auf die Gäste aus. Beau Beech ist in Spiellaune und erzielt mit dem ersten Angriff einen 3er, legt dann noch vier weitere Punkte nach. Schon nach fünf Minuten steht es 12:2 für Hamburg. Aber die Lions wehren sich und kommen zum Ende des ersten Viertels bis auf einen Punkt heran, Mit einem 3er zum 24:20 bringt Neuzugang Max Montana die Führung in die erste Pause.

Barham und Lacy drehen auf

„Cha Cha“ Zazai setzt sich durch

Auch nach dem Wechsel bleibt Karlsruhe dran. Insbesondere Davonte Lacy macht der Abwehr der Hamburger Probleme und hält sein Team mit einigen 3ern im Spiel. Mit 25 Punkten wird er vor Drew Barham mit 19 Punkten zum Top-Scorer. Mitte des zweiten Viertels dreht Barham auf und erzielt drei 3er hintereinander. So heißt es nach 15 Minuten 39:29. Den Vorsprung von zehn Punkten bringen die Towers in die Halbzeit. Neuzugang hatte mit 2/2 3ern sogar eine Quote von 100 Prozent.

Carlton „Scootie Guiton, Carl Ona und Justin Raffington“

Spielkontrolle mit konzentrierter Defensiv-Leistung

Malik Müller

Nach dem Seitenwechsel bleiben die Gastgeber dominant und führen zeitweise mit 15 Punkten. Dann kämpft sich Karlsruhe zurück. Dazu wird die Wurfquote der Towers schlechter. Viele Bälle verfehlen knapp den Korb. Aber defensiv bleiben die Hamburger konsequent und lassen wenig zu. Damit behalten sie die Kontrolle über das Spiel und lassen die Gäste zwei Minuten vor Schluss nur noch auf sechs Punkte herankommen, bevor Guyton und Freese den Endstand zum 80: 72 erzielen.

Die Hamburg Towers müssen am Donnerstag bei den Baunach Young Pikes antreten, bevor sie zwei Tage später Phoenix Hagen empfangen.

Spielplan

Fotos: ©Beate Eckert-Kraft

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