Forschungsprojekt für urbanen Luftverkehr der Zukunft

07. November 2020 13:01 admin Events

Vision Urbane Mobilität

Verbundprojekt für Innovative Luftgestützte Urbane Mobilität (iLUM)

Für die Vorstellung, wie urbane Mobilität in Zukunft aussehen soll, gibt es viele Ideen, aber noch wenig echte Visionen. Dabei steht auch der urbane Luftverkehr im Fokus. Die Idee der Entwicklung eines Flugtaxis ist nicht wirklich neu, aber auch ohne Lösungen für ein fundiertes Verkehrskonzept ohne Relevanz. Im Rahmen des Verbundprojektes Innovative Luftgestützte Urbane Mobilität (iLUM) suchen jetzt Hamburger Forscherinnen und Forscher nach Lösungen auf drängende Fragen.

Dabei erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmut-Schmidt-Universität (HSU), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), der HafenCity Universität Hamburg (HCU), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) unter der Leitung des Instituts für Lufttransportsysteme der Technischen Universität Hamburg (TU Hamburg) innovative Lösungen für luftgestützte Mobilität in Metropolen.

Interdisziplinäres Team erforscht Möglichkeiten für Mobilitätswende

Bei dem iLUM Projekt untersucht und bewertet ein interdisziplinäres Team die Möglichkeiten für die Umsetzung eines gesellschafts- und stadtkonformen, passagierfreundlichen, ökologischen und ökonomischen Gesamtkonzeptes.

Die Wissenschaftsbehörde fördert das Projekt mit 2 Millionen Euro. Als eines von vier Clustern der HamburgX Projekte will die Hansestadt damit ihre Vorreiterrolle für intelligente, zukunftsweisende Mobilitätslösungen ausbauen.

“Die Forscherinnen und Forscher entwickeln fächerübergreifend neue Konzepte und Technologien zur luftgestützten urbanen Mobilität und prüfen diese unter anderem auf gesellschaftliche Akzeptanz, juristische Aspekte der Umsetzbarkeit sowie verkehrs- und stadtplanerische Fragestellungen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz kann das vielversprechende Projekt als Blaupause für Metropolregionen dienen.Daher sind der Austausch und die Akzeptanz der Bevölkerung im Hinblick auf neue Ideen und Technologien so wichtig. Nur gemeinsam kann die Mobilitätswende gelingen”, sagt Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Seit langer Zeit baut Hamburg dabei auf das Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft in gesellschaftlichen Zusammenhängen.

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