Fahrradparkhaus an der Kellinghusenstarße eröffnet

31. Mai 2021 18:12 contrast media Aktuelles,Eimsbüttel,Hamburg-Nord , , , ,

Fahrradparkhaus Kellinghusen

Bike+Ride mit 600 geschützten Stellplätzen für Fahrräder

Mit der Eröffnung des neuen Fahrradparkhauses am U-Bahnhof Kellinghusenstarße stehen Radfahrerinnen und Radfahrern ab sofort 1000 neue Stellplätze zur Verfügung, von denen 600 in einem geschützten Bereich liegen. 400 weitere Stellplätze im Umfeld der Haltestelle wurden bereits vorher fertiggestellt. Eine StadtRAD-Station vor dem Parkhaus besteht eine zusätzliche Möglichkeit, auf ein Fahrrad umzusteigen.

Rund 3 Millionen Euro kostete der Bau des von der P+R Betriebsgesellschaft betriebenen Anlage, der einen weiteren Baustein im Radwege-Konzept der Stadt Hamburg bildet. “Auf dem Weg zur Fahrradstadt bauen und sanieren wir nicht nur viele Kilometer Radwege und Velorouten, wir haben die gesamte Radverkehrsinfrastruktur im Blick: Dazu gehören auch sichere und überdachte Fahrradstellplätze sowie eine sinnvolle Vernetzung vom Rad mit
dem ÖPNV im Umweltverbund”, sagt der Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Anjes Tjarks.

Der Zugang zum überdachten Parkhaus liegt am Loogeplatz direkt unterhalb der U-Bahn-Haltestelle. Dort können Nutzer ihre Fahrräder kostenfrei auf zwei Ebenen abstellen. Auch für Lastenräder gibt es Stellplätze. Neben den kostenfreien Abstellmöglichkeiten stehen auch 145 besonders gesicherte Stellplätze zur Verfügung, die kostenpflichtig gebucht werden können. Dieser Bereich ist über einen Code zugänglich.

28.000 Abstellmöglichkeiten an U- und S-Bahnhöfen

Das B+R Konzept sieht vor, dass an allen U- und S-Bahn-Stationen der Hansestadt die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder binnen 10 Jahren auf 28.000 ausgebaut werden sollen. Der Vorstandsvorsitzende der HOCHBAHN, Henrik Falk sagt: “An dem Mobilitätspunkt Kellinghusenstraße wird für mich besonders deutlich, dass die Nichtnutzung des eigenen Pkws kein Verzicht ist, sondern die Tür zu vielfältigen und – zumindest im innerstädtischen Bereich – viel komfortableren Mobilitätsangeboten aufstößt. Und alle diese bündeln wir in der hvv switchh-App, um den individuellen Zugriff für den konkreten Bedarf noch einfacher zu machen.”

Fotos und Video: © Beate Eckert-Kraft – www.imajix.de