Hamburgs Sportler des Jahres auf 20. Sportgala ausgezeichnet

Sosna, Bier, Hrubesch und HSV Preisträger im Jubiläumsjahr
Einmal im Jahr findet in der Handelskammer im Rahmen der Sprtgala die Preisvergabe zu Hamburgs Sportler des Jahres statt. Dabei stehen bei den Frauen, Männern und Mannschaften jeweils drei Optionen zur Auswahl. Die Preise werden in Kooperation der Stadt Hamburg, des Hamburger Sportbunds und der Handelskammer Hamburg verliehen. Die Preisvergabe im Jubiläumsjahr stand ganz im Zeichen der Bewerbung zu den Olympischen und Paraolympischen Spielen. Die Wahl von Para-Ruderin Jasmina Bier zur Sportlerin des Jahres unterstrich Bedeutung der Inklusion, die neben der Nachhaltigkeit zum Kern der Olympia-Bewerbung gehört. Bei den Männern könnte sich Diskuswerfer Mika Sosna durchsetzen, der von Jürgen Krempin in einer launigen Rede vorgestellt wurde. Nicht weniger launig war die Laudatio von Lotto King Karl, der die Wahl der Frauen und Männer des Hamburger SV zur Mannschaft des Jahres kürte. Horst Hrubesch erhielt den Sonderpreis für sein Lebenswerk.



Jasmina Bier Hamburgs Sportlerin des Jahres
Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaften im Pararudern in Brandenburg im Einer als auch im Mixed-Doppelzweier setzte sich Jasmina Bier gegen die erneute Deutsche Meisterin im Beach Volleyball Svenja Müller und die Judoka Mascha Ballhaus durch, die sowohl bei den Welt- als auch bei den Europameisterschaften den dritten Platz erreichte.
Mika Sosna Hamburgs Sportler des Jahres
Mika Sosna gewann den Titel vor dem Schwimmer Rafael Miroslaw und dem Pararuderer Philipp Dosse. Der 22-jährige Diskuswerfer vom TSG Bergedorf sicherte sich bei der U23-Europameisterschaft die die Silbermedaille, behauptete sich aber auch auf internationaler Bühne mit dem Gewinn der Goldmedaille bei FISU World University Games in Wattenscheid. Bei den Weltmeisterschaften in Tokio gewann er einen starken 11. Platz.
Hamburger SV Hamburgs Mannschaft des Jahres



Mit dem historischen Doppelaufstieg der Frauen und Männer des Hamburger SV in die 1. Bundesliga sicherten sich die Teams den Titel Mannschaft des Jahres vor dem Damen-Team des Harvestehuder Tennis- und Hockeyclubs sowie den Seglerinnen Marla Bergmann und Hanna Wille. Die Laudatio leutete ein Video von den ehemaligen Stadionsprechern des Volksparkstadions Lotto King Karl und Marek Erhardt ein. Auf einer Hollywoodschaukel auf einem schneebedeckten Parkplatz sitzend philosophieren sie über ehemals ruhmreiche Zeiten und den sich ankündigenden Niedergang des Traditionsvereins, der in dem 7-järigen – nicht so tristen – Aufenthalt in der 2. Bundesliga mündete.
Horst Hrubesch erhält Sonderpreis für sein Lebenswerk
Den Sonderpreis für sein Lebenswerk erhielt das ehemalige Kopfball-Ungeheuer Horst Hrubesch, der dem HSV mit seinen Toren drei Deutsche Meisterschaften (1979, 1982 und 1983) sowie den Europapokal der Landesmeister im Jahr1983 sicherte. Mit seiner Tätigkeit als Nachwuchsdirektor legte er einen wichtigen Baustein zur Neuausrichtung des HSV nach dem Abstieg. Zudem war er aktiv an der Förderung des Frauenfußballs beim HSV beteiligt.
Boris Schmidt mit Acrive City Award ausgezeichnet
Der ebenfalls im Rahmen der Sportgala verliehene der Active City Award zeichnet Persönlichkeiten aus, die die Integrationskraft des Sports für besondere gesellschaftspolitisch relevante Impulse nutzen. . Diesjähriger Gewinner ist Boris Schmidt von der TSG Bergedorf. Mit seinen Verdiensten um den Deutschen Basketballsport oder als Vertreter des Vereinssports setze er wichtige Impulse, den Hamburger Sport über die Stadtgrenzen hinaus positiv zu repräsentieren.
Fotos: © Beate Eckert-Kraft – www.imajix.de
