Michael Wollny Trio
31. Mai 2018 @ 20:00

31. Mai 2018 @ 20:00

Wie bereits in diesem Jahr finden auch bei der achten Auflage des ELBJAZZ FESTIVALS mehrere Konzerte in der Elbphilharmonie statt. Für die neun Konzerte ist am 8. November ab 14 Uhr der Reservierungsstart. Dabei öffnet die Elbphilharmonie nicht nur an den beiden Festival-Tagen am 1. und 2. Juni ihre Pforten. Bereits am Vorabend stehen drei Konzerte auf dem Programm. Damit reagiert ELBJAZZ auf die große Nachfrage in diesem Jahr.
On heißt das aktuelle Album des Jazz-Trompeters Nils Wülker, das er im Juni veröffentlichte. Bereits auf dem ELBJAZZ Festival 2017 stellte er einige Songs daraus vor. Seine Tour zum Album führte ihn gestern wieder in die Hansestadt. Im Mojo Club präsentierte er sein komplettes Werk. Wieder stand mit ihm der Sänger Rob Summerfield auf der Bühne, mit dem er seit der gemeinsamen Tour zum Album Up auch Songs schreibt.
Die in Köln lebende US-amerikanische HipHop-Künstlerin Akua Naru mischt ihre sozialkritischen Texte mit afrikanischer Rhythmik und Einflüssen aus Jazz Blues und Soul. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme hält sie Vergleichen mit anderen Vertretern des Conscious Rap ohne Probleme stand.
Nachdem das diesjährige ELBJAZZ Festival einen neuen Besucherrekord bescherte, geht es am 1. und 2. Juni 2018 in die 8. Runde. Damit nehmen auch im kommenden Jahr wieder Newcomer und etablierte Musiker aus den verschiedenen Bereichen des Jazz Kurs auf den Hamburger Hafen. Mit Musikern wie Marius Neset, China Moses und Theo Croker & Dvrk Funk bestätigten gleich erste Acts ihre Teilnahme.
Die im Jahr 1970 um den Saxophonisten Baro N’Diaye herum gegründete Formation mischt Impulse der westafrikanischen Musiktradition mit afrokubanische Musik. Im Jahr 2001 toute das Orchestra Baobab gemeinsam mit Youssou N’Dour durch Europa.
Mit seiner metallic-roten Posaune und viel Soul in der Stimme ist der umtriebige Musiker Nils Landgren in unterschiedlichen Formationen auf den Bühnen der Welt unterwegs. Seine Band Funk Unit was fesselnd groovende Beats angeht eine Institution.
Auch am zweiten Festival-Tag ließ sich die Sonne nicht lumpen und kam nach etwas Nieselregen am Vormittag rechtzeitig zum Festival-Beginn wieder hervor. Zum Start wurde der mit 10 000 Euro dotierte Hamburger Jazzpreis an den Percussionisten Wolfgang Schlüter vergeben, der mehr als 30 Jahre Teil der NDR Bigband war. Neben den Konzerten von Josuah Redman, Eric Schäfer und Bernhoft in der Elbphilharmonie gab es auch auf den anderen Bühnen einiges zu sehen.
Da hatten sich die Initiatoren des ELBJAZZ Festivals etwas Schönes ausgedacht. Nach einem Jahr Pause startete die sechste Runde des Festival-Klassikers im Hafen mit einem lauen Sommerabend und einem hochkarätigen Programm. Erstmals spielte auch die Elbphilharmonie eine entscheidende Rolle, die bisher nur eine imposante Kulisse abgab.
Zum vierten Mal in Folge wurde am Donnerstag in Hamburg der Deutsche Musikpreis ECHO JAZZ vergeben. Schauplatz war in diesem Jahr die Alte Maschinenbauhalle auf dem Werftgelände von Blohm + Voss, das im abendlichen Sonnenlicht mit unterstützender Beleuchtung einen würdigen Rahmen bot. Mit Götz Alsmann und Nils Landgren, der mit seiner Band Funk Unit den musikalischen Teil des Abends eröffnete, war auch von Seiten der Moderatoren für Unterhaltung gesorgt.