HOCHBAHN AG erhält EIB-Kredit für neue Züge

173 Millionen Euro für 41 bestellte DT6-Modelle
Nachdem das Modell DT5 im November 2012 bei der HOCHNAHN Hamburg eingeführt wurde, hat das Unternehmen bereits 41 Exemplare des Nachfolgemodells DT6 bestellt. Das soll in zwei Versionen ab 2028 eingesetzt werden. Der DT6-F wird wie bisher mit einem Fahrer im Bestandsnetz fahren. Der DT6-A soll vollautomatisch ohne Fahrpersonal auf der neuen Linie U5 eingesetzt werden, die die Stadtteile Bramfeld mit der Innenstadt verbindet und über Lokstedt bis zu den Arenen im 90-Sekunden-Takt fahren soll. Dazu ist der Betrieb autonom angelegt. Zur Finanzierung der ersten 41 Fahrzeuge, die mit Fahrer auf dem Bestandsnetz eingesetzt werden, hat die Hochbahn AG einen Kreditvertrag mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) abgeschlossen.
EIB gewährt signifikante Zinseinsparung
Bei der heutigen Vertragsunterzeichnung würdigte EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer das Projekt als beispielhaft für europäische Investitionen in nachhaltigen Stadtverkehr. Die Ausgestaltung des Förderkredits ermöglicht der HOCHBAHN eine signifikante Zinseinsparung im siebenstelligen Bereich über die gesamte Laufzeit des Kredits hinweg.
„Grüner, schneller, bequemer – innovative Verkehrslösungen sind der Schlüssel auf unserem Weg zu Klimaneutralität. Hamburg zeigt heute eindrucksvoll, wie es gehen kann: Mit hohen Investitionen in modernste U-Bahn-Technologie treiben die Hamburger Hochbahn AG und die EIB nachhaltige urbane Mobilität voran. Die neuen U-Bahnen sorgen für mehr Komfort, mehr Platz, eine höhere Taktung und mehr Sicherheit für die steigende Zahl der Hamburger Fahrgäste“, so Behr.
Der gesamte DT6-Auftrag umfasst 374 Fahrzeuge für bis zu 2,8 Milliarden Euro. Vor rund einem Jahr hatte der weltweit agierende Konzern Alstom den Zuschlag für den Auftrag erhalten. Er ist spezialisiert auf die Herstellung von Technologien für nachhaltige Mobilitätskonzepte.
Beitragsfoto: Verkehrssenator Anjes Tjarks, EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer und dem HOCHBAHN-Vorstandsvorsitzenden Robert Henrich © HOCHBAHN Hamburg